Die Sopranistin ANTJE BITTERLICH stellt mit der Gitarrenbegleitung von VOLKER NIEHUSMANN ein umfangreiches Liedprogramm vor, das von der Renaissance bis zur Moderne reicht. Mit der Kantate “Ester” der französischen Komponisten E.-C. Jacquet de la Guerre (1664-1729) haben die beide Musiker zudem eine musikalische Rarität wiederentdeckt und in ihr Repertoire aufgenommen.

Unter dem Titel “La Femme Solitaire” liegt eine CD vor, die neben der “Esther” auch Liederzyklen von Schubert (“Mignon”) und Schumann (“Maria Stuart”) präsentiert.

ANTJE BITTERLICH, Sopran
Die Essener Sopranistin Antje Bitterlich absolvierte ihr Gesangsstudium an der Essener Folkwang Musikhochschule bei Claudia Rüggeberg, das sie 2003 nach Reifeprüfung und Konzertexamen mit Auszeichnung abschloss. Sie erweiterte ihre Ausbildung durch Meisterkurse bei Hilde Zadek, Ingrid Figur, Maria Venuti und Montserrat Caballé und den Besuch von Interpretationskursen bei Ruth Ziesak und Ulf Bästlein sowie bei Axel Bauni und Charles Spencer. Zur Zeit wird sie von Rachel Robins betreut.

Bereits während ihres Studiums wurde sie als lyrischer Koloratursopran ans Schleswig-Holsteinische Landestheater engagiert. Seit 2008 ist sie Ensemblemitglied am Nationaltheater Mannheim. Gastspiele führten und führen sie an die Staatstheater Karlsruhe, Kassel, Mainz, und Wiesbaden, die Staatsoper Dresden sowie nach Düsseldorf, Bonn, Gießen, Gelsenkirchen, Osnabrück und Trier. Zu ihrem Repertoire gehören Fachpartien wie Zerbinetta (ARIADNE AUF NAXOS), Sophie (ROSENKAVALIER), Gilda (RIGOLETTO), Violetta (TRAVIATA), Königin der Nacht (ZAUBERFLÖTE), Konstanze (ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL) und Olympia (HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN). Hinzu kommen zahlreiche Werke und Uraufführungen aus dem 20. und 21. Jahrhundert.

Auch auf dem Konzertpodium ist Antje Bitterlich zu Hause. Sie war Gast bei den Dresdner Musikfestspielen, der Ruhr Triennale, den Festspielen Herrenchiemsee, dem Internationalen Haydn Festival Schloss Esterhazy und den Händel Festwochen Hannover Herrenhausen. Konzertreisen führten sie nach Moskau, Warschau und Tel Aviv sowie nach Dänemark, Schweden und die Schweiz. Sie ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe und erhielt Künstlerförderpreise in Schleswig-Holstein. Zahlreiche Rundfunk- und CD-Produktionen dokumentieren ihre künstlerische Bandbreite.

VOLKER NIEHUSMANN beendete nach dem Kammermusikabschluß mit Auszeichnung an der Essener Folkwang Hochschule sein Studium mit dem Konzertexamen. Er ist als ehemaliges Mitglied des renommierten FOLKWANG GITARREN DUOs Kulturpreisträger der Stadt Essen und durch zahlreiche Konzertreise international bekannt geworden. Als Solist mit Gitarre oder Laute und als Liedbegleiter verschiedener Sänger findet er große Anerkennung. Er unterrichtete bei Gesangskursen an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin, war Gastprofessor in Salvador / Brasilien und lehrt seit 2000 als Dozent an der Folkwang - Hochschule Essen. Über 15 CDs mit ihm sind bei NAXOS, Signum(Note1), Orfeo, Tacet, und SonicMarket veröffentlicht. Seine Kompositionen und Bearbeitungen werden bei Trekel (Hamburg) und der Edition Margaux (Berlin) verlegt. Mit seiner Frau Judith bildet er das "Niehusmann Gitarren Duo".

Musikzitat: Franz Schubert - Kennst du das Land

CDs:

  • La Femme Solitaire: Schubert - Jacquet de la Guerre - Schumann (Sonic Market N 0800; Vertrieb: www.sonicmarket.de)La Femme Solitaire - Antje Bitterlich / Volker Niehusmann
  • Volker Niehusmann - 19 Uhr - Konzertmitschnitt aus dem Bürgermeisterhaus Essen-Werden

Die Sopranistin Antje Bitterlich verfügt als Opern- und Konzertsängerin über ein umfangreiches Repertoire, das sowohl Komponisten der "leichten Muse" wie z.B. Franz Lehar, Johann Strauß und Nico Dostal wie die großen Opernpartien von Wolfgang Amadeus Mozart, Giuseppe Verdi, Giacomo Puccini oder Igor Strawinsky umfasst. Auch als Solistin mit Klavierbegleitung gestaltet sie Konzerte, die Publikum und Presse begeistern. "Sensationell ist der Auftritt von Antje Bitterlich, die als Olympia in der Arie "Les oiseaux dans la charmille" sowohl Kostproben ihrer unendlichen Höhe (bis hinauf in die stratosphärischen Höhen des dreigestrichenen "b", das gar nicht in der Partitur steht) als auch ihrer Wendigkeit gibt. Was für ein Talent!"
Stefan M. Dettlinger, Mannheimer Morgen 2.Okt. 2010

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